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Stuart Sovatsky, Dr. (USA)

SovatskyBiographie:

Stuart Sovatsky (A.B. Religion in Princeton; Dr. der Psychologie, CIIS – California Institute of Integral Studies) leitete zunächst den „Prison Ashram“ mit Ram Dass und war der Erste, der in den USA Yoga für geisteskrank diagnostizierte Obdachlose einführte (1978); er rief die erste International Prison Yoga Conference ins Leben, des weiteren den Weltkongress für Psychologie und Spiritualität 2008 in Indien, der von Lama Samdhong, Premierminister der Exilregierung Tibets, eröffnet werden wird. Seine Bücher tragen die Titel „Words from the soul“, „Eros, Consciousness & Kundalini“, und das poetische Werk „Your Perfect Lips“. Zahlreiche Artikel für Zeitschriften und Bücher umfassen suizidale Linguistik, Furcht und Terror in Psychosen und im Kinderschreien, grihasthya (geheiligtes Leben in Familien), Unbeständigkeit und Psychopathologie, griechisch-orthodoxe Vergebungs-Psychologie und krankhaftes Geltungsbedürfnis. Meisterlicher Kundalini- Yoga- Sänger seit 35 Jahren, produzierte drei CDs mit seiner Band Axis Mundii, mit der er in den USA, Europa und Indien gastierte. Er ist klinischer Direktor des ersten Spiritual Emergence Service der Welt in einer Kundalini- Klinik seit 1983 und außerdem stellvertretender Präsident der US-Vereinigung für Transpersonale Psychologie.


Workshop:

Abbitte leisten, Klagen und Vergebung über die Stimme: Gehen lassen durch klagendes und beseeltes Sanskrit-Singen und Klar-Sehen.

Singen, das die komplexe emotionale Befreiung des Klagens anbahnt und einleitet, kann viele Gefühle zum Ausdruck bringen: Trauer, Verzweiflung, Schmerz, Wut, Vergebung, Reue und Transzendenz – alles innerhalb weniger Minuten und auch wiederholt über eine längere Dauer des Ausdrucks. Wir werden inspirierenden Yogi-Gesang des anahata-nad (spontanes, hingebungsvolles Singen), das auch beim Sufi quawaali (Anbetungs-Musik der Sufis des indo-pakistanischen Subkontinents) zu hören ist, die hebräischen nigune (jüdische liturgische Gesänge), das schamanische und indianische Singen und im Original die Liturgie der Gregorianik erkunden. Alle diese spirituellen Formen des musikalischen Ausdrucks können die allzu verbreiteten Gefühle der Trostlosigkeit und Rachsucht in jene Gefühle eines tiefen emotionalen Gleichklangs und der Versöhnung verwandeln. In diesem Zustand können sich Einzelpersonen und ganze Kulturen nach Zeiten von Zwietracht und Gewalt wieder erneuern. Nach solchem Singen wird der Gleichklang sichtbar, sogar zwischen zuvor schärfsten Kontrahenten. Mit eingeschlossen werden Anwendungsbeispiele bei besonders zerstrittenen Ehen, zusammen mit einer Kritik der konventionellen (und oftmals unzulänglich kathartischen) psychotherapeutischen Methoden.