Diese Seite drucken

Vergebung und Versöhnung

9. Internationale EUROTAS Konferenz
20.-23. September 2007
Freiburg im Breisgau


Der Weg zu einer Weltkultur des Friedens und der Leichtigkeit.
KONFLIKT, TERROR UND LIEBE AUS TRANSPERSONALER SICHT

Dr. Ingo JahrsetzDie Welt heute ist verwickelt in individuelle und kollektive Gewalt, in interne und externe Kriege. Die meisten Menschen nehmen Realität dualistisch wahr – andere Menschen, andere Orte und andere Ideologien werden in gut oder böse unterteilt. Die Liebe hat ihre Schwingung eingebüsst, wir fühlen uns nur noch von solchen Menschen angezogen, die uns ähnlich sind und die unsere Interessen teilen. Gegenüber Individuen und Gruppen, die anders sind als wir, bleiben unsere Herzen verschlossen.

In allen Ländern dieser Erde, seien sie wohlhabend oder nicht, leiden die Menschen in emotionaler und spiritueller Hinsicht. Sie leben in der Angst vor Terror. Gewalt greift in einem erschreckenden Ausmaß um sich – Gewalt gegen Kinder und Ältere, Gewalt gegen Tiere und unsere Umwelt und besonders Gewalt zwischen Männern und Frauen. Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung der Menschen nehmen auf dem gesamten Globus zu, gemeinsam mit der Angst, dass die Dinge sich nicht zum Besseren wenden werden.

Es ist an der Zeit, unsere menschlichen Schwächen und unsere Unvollkommenheit zu erkennen. Brilliante Technologien, moderne Wissenschaft und steter Fortschritt auf dem Weg ins 21. Jahrhundert konnten die überwältigende Zahl von Tätern und Opfern, aus der die menschliche Rasse besteht, nicht verkleinern.

Alles, was wir jetzt noch tun können, ist: Vergeben. Es gibt nichts, dass nicht vergeben werden könnte. Vergeben ist der einzige Weg, die gewalttätigen Erfahrungen aus unserer Vergangenheit los zu lassen und unsere Angst in Liebe zu verwandeln. Diese Transformation kann nicht in einem vereinzelten Akt geschehen oder auf eine oberflächliche Art vollzogen werden. Dazu braucht es einen längeren Prozess in drei Schritten: 1) uns selbst zu vergeben; 2) denjenigen zu vergeben, die uns Schmerz zugefügt haben; 3) Menschen, die wir verletzt haben, um Verzeihung bitten. Diese Form der Versöhnung ist der evolutionäre Weg, auf dem eine Welt der Sicherheit, des Vertrauens, des Frieden und der bedingungslosen Liebe wieder hergestellt werden kann.

Auf dieser Konferenz erwarten wir bekannte Redner und Rednerinnen.
Alle Vorträge werden übersetzt!

Dr. Ingo Benjamin Jahrsetz